Data-driven monitoring application for district heating customers
#EnergyPrediction #HeatingCosts #DistrictHeating
Unsere Energieversorgung steht durch die digitale Sammlung und Auswertung von Messdaten vor ganz neuen Möglichkeiten – das gilt für individuelle Kund:innen wie auch unser gesamtes Energiesystem.
Arbeitet gemeinsam mit STEAG und deren Tochtergesellschaft STEAG Fernwärme an der Entwicklung einer innovativen Anwendung, um die datenbasierte Planbarkeit des Energieverbrauchs von Kund:innen der Fernwärme auf ein neues Level zu heben!
✅ Completed 🏁 Winner Herzlichen Glückwunsch an Arteria Technologies zum Gewinn der Challenge!
🏆 Prize 17.000 € Preispool im DEUTSCHLAND 4.0 Projekt + Gemeinsame Publikation + Förderung der weiteren Umsetzung + weitere Zusammenarbeit mit STEAG
🇦🇹 🇩🇪 🇨🇭 Die Deutschland 4.0 - Challenge wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Submission Template
Für die Ausarbeitung der Use Cases im Rahmen des Projekts Deutschland 4.0 steht ein einheitliches Submission Template zur Verfügung. Diese Vorlage wird euch helfen, eure Lösungen und Ansätze zu strukturieren und Antworten auf alle relevanten Fragen zu finden.
Das Submission Template muss dabei zwingend ausgefüllt und eingereicht werden.
Zusätzlich zu dieser Vorlage findet ihr im Tab "Leitfragen" spezifische Anforderungen und Leitfragen für euren Anwendungsfall, die ihr bei der Vorbereitung Ihres Antrags berücksichtigen müsst.
Ihr könnt eure Einreichung auch mit Prototypen, Pitch Decks, Bild- und Videomaterialien, übergeordneten Konzepten oder spezifischen Use Case-bezogenen Instrumenten ergänzen - reicht diese Dokumente einfach zusammen mit dem Submission Template über unsere Plattform ein.
Leitfragen
Die folgenden Leitfragen dienen zu eurer Inspiration und sind nicht zwingend alle zu beantworten:
Konzeptionelle Ebene:
- Wie kann eine Verbrauchsprognose erstellt werden (Unsicherheit Wärmebedarfsentwicklung in der Zukunft: ggf. Nutzung Szenarien)?
- Wie kann eine Kostenprognose erstellt werden (zusätzlich Unsicherheit Entwicklung Preise / Indizes in der Zukunft)?
- Welche Art von Visualisierung der Daten ist möglich?
- Wie kann ein Anreiz für Kund:innen zur Nutzung des neuen Tools aussehen? Wie erreichen wir gute Nutzerzahlen?
Funktionale Ebene:
- Wie können wir die einfache Nutzbarkeit / Zugänglichkeit der Anwendung sicherstellen?
- Wie kann sichergestellt werden, dass der Kund:innen (nur) seine Mess- und Verbrauchsdaten dargestellt bekommt?
- Wie können die Schnittstellen zu den relevanten Steag Fernwärmesystemen realisiert werden?
- Welche Technologie (App-Lösung, Browser, etc.) ist in Bezug auf die relevantesten Kundengruppen am besten geeignet?
Kriterien & Vorgaben
Kriterien, die befolgt werden sollten
- Auf Mehrwerte aus Sicht der Kund:innen von Fernwärme fokussieren. Achtung: In der Regel wird nicht der Wärmeendverbraucher beliefert. Kund:innen sind in der Regel Eigentümer, die nicht in den Objekten wohnhaft sind, sondern diese vermietet haben.
- Daten (Verbräuche und Preiskomponenten) sind bereits vorhanden, im Fokus steht die intelligente Verbindung und Darstellung.
- Das Wetter spielt eine große Rolle beim Wärmeverbrauch kann aber nicht valide prognostiziert werden: Für den Forecast müssen vereinfachte Szenarien definiert werden. Historischen Daten müssen für Analyse- oder Vergleichszwecke klimabereinigt werden.
Voraussetzungen und Vorgaben an die Anwendung:
- Die Lösung soll an bestehende Datenpools abgebunden werden
- Das Forecasting soll für max. 12 Monate (i.e. bis zur nächsten Abrechnung) ersichtlich werden
- Ziel ist eine hohe Prognosegüte der Hochrechnung und / oder transparent machen von Unsicherheiten: Erwartungsmanagement bei den Kund:innen.
- Rechtliche Vorgaben: die EED Vorgaben sowie die Datenschutzgrundverordnung müssen berücksichtigt werden
Bereits verfolgte oder ausgeschlossene Ansätze
- Die Digitalisierung der Messstellen und die Verarbeitung der Daten schreitet in großen Schritten voran und soll ggf. noch beschleunigt werden
- Ein Online-Kundenportal ist vorhanden. Dieses bietet aber noch nicht die gewünschten Funktionen auf Basis der digitalen Messstellen. Derzeit werden vorhandene Zählerstände und Verbrauchshistorien angezeigt.
- Aktuelle Kostenaufstellung per PDF möglich. Auslösung des Prozesses durch die Kund:innen. Manuelle Eingabe Zählerstand.